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Freitag, Mai 27, 2005

Nyt ja pian

Scheinbar ist der Sommer nun endgültig angekommen. Über 30 Grad heute!
Gute Aussichten für das japanische Feuerwerk am morgigen Abend also. Werde da mit Martijn nach der Arbeit hingehen und dort dann Inkki, Bea und Thommy treffen. Vorausgesetzt es ist nicht so voll dass wir uns gar nicht finden. Immerhin eine Million Zuschauer sollen’s werden.

So langsam rückt auch mein Urlaub endlich näher. Zwei gute Wochen sind’s nur noch und ich mache echt drei Kreuze wenn es endlich so weit ist. Der Mai war schon der Hammer und da kann ich nun drei Wochen Ruhe gut gebrauchen. Naja, mit der Ruhe ist das so’ne Sache. In der ersten Woche müssen wir nämlich Jespers Zimmer tapezieren. Hab ich noch nie gemacht und mit meiner Ungeduld wird das sicher wieder ziemlich anstrengend und nervig für Inkki.
Wenn wir das hinter uns haben, dann sind wir, nach mittlerweile über drei Monaten, aber endlich komplett eingezogen, denn am Montag kommt auch noch Meister Schulz und montiert Wandlampen und ähnlichen Kleinkram. Das Poster von den olympischen Spielen in Helsinki hab ich auch mittlerweile bestellt. Der nächste Umzug kann jetzt aber gerne zehn Jahre oder so auf sich warten lassen.

Nächsten Dienstag komme ich dann endlich dazu mir den neuen „Star Wars“ anzugucken. Episode I und II fand ich ja ehrlich gesagt höchstens mäßig, aber was sein muss, muss sein. Die Kritiken, die ich bisher gelesen habe sind eigentlich gar nicht so schlecht, also lasse ich mich mal überraschen.

Mein ESC-Horizont hat sich auch wieder erweitert. Dieses mal um den Jahrgang 1979. Gar nicht mal so schlecht wie allgemein behauptet wird. Meine Favoriten: SWE, NED, LUX und natürlich GER. DSCHING-DSCHING-DSCHINGIS KHAN!!!
Apropos ESC. Meine Einkaufsliste für die Finnlandreise hat sich erweitert, habe nämlich bei Anttila gesehen, das es einen Sampler mit sämtlichen finnischen Beiträgen gibt. Muss ich natürlich haben.

Moi,moi.

Dienstag, Mai 24, 2005

ESC-Nachschlag

Nun ist sie also vorbei, die ESC-Saison 2005. Die Show am letzten Samstag war die beste, an die ich mich erinnern kann. Es war eigentlich kein Titel dabei, der mir nicht wenigstens ansatzweise gefallen hätte und mit dem Siegerlied aus Griechenland kann ich auch gut leben.

Dass Gracia Letzte geworden ist interessiert mich nur am Rande. Ihr Song war klar der schwächste und darum habe ich bei der Punktevergabe auch nur mit Norwegen und Moldawien gefiebert.

Herrlich, wie jedes Jahr, waren dann die Zeitungsartikel am Montag. Einige Kommentatoren waren schlicht völlig ahnungslos, anderen wiederum hat man deutlich angemerkt, dass sie mit dem festen Vorsatz einen grandios sarkastischen Verriss zu schreiben an ihre Aufgabe herangingen. Vom Unterhaltungsaspekt aus betrachtet sind solche Verrisse vielleicht noch akzeptabel, journalistisch sind sie jedoch ein Offenbarungseid. Schönen Gruß an dieser Stelle besonders an die Süddeutsche!

Am Sonntag habe ich dann großspurig kundgetan nun erstmal die Schnauze voll zu haben vom ESC und letzte Nacht musste ich mich dann selber dabei ertappen, den gesamten 85’er Jahrgang gehört zu haben. Ich mach’ mir langsam Sorgen, und Inkki erst! Die zweifelt mittlerweile nicht nur an meinem Verstand, sondern auch noch an meiner sexuellen Orientierung. Meint sie aber wohl nicht ernst, oder??? Hilfe!!!

Samstag, Mai 21, 2005

Erst mal Luft ablassen!

Ich bin ja sicher kein Katzenhasser. Hab immerhin selber Jahre lang eine gehabt. Aber darum erinnere ich mich auch noch ganz genau, was einen zum Katzenhasser machen kann, nämlich der Gestank von Katzenpisse. Baaaahhhhh! Es gibt kaum einen ekligeren Geruch als den. Ich erinnere mich noch daran wie Aleks, also mein damaliger Kater, mir mal in den Rucksack gepisst hat. Die Sau. Das Ding war nicht mehr zu gebrauchen, sooft ich es auch gewaschen habe. Geradezu kriminell ist es also wenn man das Katzenklo so lange nicht säubert bis es ins Treppenhaus stinkt als läge da ne tote Oma hinter der Tür. Also liebe Nachbarn von nebenan: Sauber machen, aber zackig! Sonst komm’ ich mit ner Domestos-Injektion und dann hat’s sich ausgestunken.

So, der erste Dampf ist abgelassen. Sehr erleichternd. Aber dass Finnland es nicht ins Finale des ESC geschafft hat macht mich auch immer noch wütend. Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich aber nicht wütend auf die angebliche Balkanconnection, sondern auf die finnische Delegation. Geir hat perfekt gesungen, wie nicht anders zu erwarten war. Er hatte mit Abstand die beste Männerstimme des Abends!
Aber was für ein Auftritt war das nur wieder? Wer kam nur auf die Idee ihn in ein hellblaues T-Shirt und ein weißes Jackett zu stecken? Der Versuch mit den finnischen Nationalfarben ging doch schon bei Laura so was von in die Hose. Außerdem sah er aus als hätte ihm die Frau gesagt: „Hömma, heute gehen wer mal fein aus. Ziehste dir mal’n Jackett an, ne’ Vatter?“
Und dann noch der Background-Chor. Ihr Gesang war okay, aber mussten die sich unbedingt wie ein paar entrückte Esoteriker bewegen?
Man sollte auch mal überlegen ob es so sinnvoll ist den Chor, wenn man denn überhaupt einen braucht, immer mit gescheiterten VE-Teilnehmern zu bestücken. Ein eingespieltes Team wäre da meiner Meinung nach die bessere Alternative.
Also so wird das auf jeden Fall nie was. Die Leute von YLE sollten mal schnallen, dass ein gutes Lied mit einem guten Sänger zwar noch nie geschadet hat, dass aber auch optisch was rüberkommen muss. Ist ja schließlich ein TV-Event.
Jetzt ist wohl wieder Wunden lecken angesagt. „Keiner mag uns.“ „Gegen die Punkteschieberei vom Balkan haben wir eh’ keine Chance.“ Alles Quatsch! Strengt euch mal endlich an und kommt in der Gegenwart an!

So, jetzt mal alle Nase zuhalten. Nein, nicht wegen der Katzenpisse von nebenan. Wir kommen nun zur Abteilung Eigenlob:

Sieben von zehn Finalteilnehmern hab ich richtig vorausgesagt!

***TUSCH*** und tschüss!

Donnerstag, Mai 19, 2005

Hyvää Geir!

Ich hatte mir ja fest vorgenommen nicht mehr wegen meiner zahlreichen Nachtschichten im Mai rumzuheulen, aber heute muss es noch mal sein, denn während ich das hier schreibe läuft gerade das Semifinale des „Eurovision Song Contests“. Grrr, und ich muss hier rum sitzen und mich tierisch beherrschen damit ich nicht eine der „gefährlichen“ Seiten meiner Favoritenliste ansurfe, auf denen ich versehentlich das Ergebnis mitbekommen könnte. Mein Plan ist nämlich mir die Show morgen nach meinem Schlaf, also ab ca. 13 Uhr anzugucken.
Bevor man mir Schummelei unterstellen könnte verrate ich jetzt mal fix meinen Tipp, wer ins Finale einziehen wird:

• Schweiz
• Finnland
• Israel
• Niederlande
• Kroatien
• Polen
• Norwegen
• Moldawien
• Rumänien
• Ungarn

Meine Favoriten kommen aus Moldawien, trotz des eher lächerlichen Einfalls die titelgebende Oma mit auf die Bühne zu nehmen und natürlich Finnland. Wenn der Zeitpunkt des Votings gekommen ist wird Inkki mir per SMS den Startschuss geben und ich werde Geir Rönning mit einigen Voting-SMS zu pushen versuchen. Geir wohnt übrigens im gleichen kleinen Ort in dem auch Inkkis Mutter wohnt. Wer weiß, ob ich ihm nicht sogar schon mal dort begegnet bin ohne es zu ahnen? Auf jeden Fall ist er ein sehr sympathischer Typ, mit einer tollen Stimme und einen tollen Song hat er außerdem auch noch zu bieten.

Glücklicherweise habe ich wenigstens am kommenden Samstag frei, so dass einem gemütlichen ESC-Finalabend nichts im Wege steht. Mit reichlich Sekt, kleinen Leckereien und Scorecards ausgerüstet können wir uns dann wie jedes Jahr über Sängerinnen mit viel zu kurzen Röcken (gibt’s das wirklich?), grottigem Englisch und absurden Frisuren amüsieren.

Was gab’s sonst die letzten Tage?
Mein Dienst-Computer war die letzten beiden Tage nicht einsatzfähig, was auch erklärt warum nix von mir zu hören war.
In der gestrigen Nachtschicht habe ich versehentlich (?) eine Glasscheibe zertrümmert.
Unser Wohnzimmer-Bild (s.u.) ist endlich angekommen und von den Lampen ist immer noch weit und breit keine Spur.
Kollege Massoud verlängert mal eben so seinen Urlaub weil er dann nen billigeren Flug bekommt, was natürlich Chaos in der Schichtplanung und eine weitere Nachtschicht für mich bedeutet.
Am kommenden Sonntag wird Bruder Elmar vorbeischauen, bevor er dann bald für einige Tage in die Toskana düst.

Ist mein Leben eigentlich echt so langweilig wie sich das hier liest? Kommt mir eigentlich gar nicht so vor.

Sonntag, Mai 15, 2005

ESC - der Liederwahnsinn

Herr Doktor ich habe ein großes Problem, traue mich aber nicht so richtig darüber zu reden.

Nur zu, Sie machen sich ja kein Bild was ich schon alles so gehört habe. Es geht also wahrscheinlich um „unten rum“, oder?

Nein, nein, so ist es nicht. Eher im Gegenteil. Ist wohl was Psychisches, glaub’ ich.
Also ich lass die Katze jetzt mal einfach aus dem Sack.

Doch „unten rum“. Ich habs ja gesagt.

Nein, ich bin ESC-Fan!!!

Davon hab ich allerdings noch nie was gehört. Welche Symptome treten auf?

Nun, ich ziehe mir Musik rein, die ich eigentlich abscheulich finden sollte. Ich halte mich für musikalisch aufgeklärt. Verehre die Doors, halte Bob Dylan für bahnbrechend und gleichzeitig überbewertet, The Who sind meine Helden, Oasis sind toll und Radiohead noch viel toller. Trotzdem überkommt es mich jedes Jahr wieder. Meine Füße wippen im Takt zu schwedischen Happy-Schlagern, ich summe maltesische Schmachtballaden und flöte israelische Ethnomotive.

Ist das Ganze chronisch oder kommt es eher in schubartigen Anfällen?

Das ist saisonabhängig. Meistens geht es im November, Dezember los und zieht sich dann bis Mitte Mai.

Woher beschaffen sie sich diese Musik? In einem normalen Plattenladen wird es solch gefährliches Zeug doch sicher nicht geben, hoffe ich?

Da haben Sie Recht, aber im Internet können Sie doch heutzutage alles bekommen. Im November des letzten Jahres ging es z.B. mit den ersten Liedern der albanischen Vorentscheidung los. Die sammelten sich dann so nach und nach auf meiner Festplatte. Weiter ging es mit Ukraine, Finnland, Litauen, Bulgarien….

Betreiben Sie dabei nur eine hamsterartige Vorratshaltung oder kommt es bisweilen auch zum Konsum?

Ständig, Herr Doktor! Ich höre mir einfach alles an.

Können Sie dabei körperliche oder psychische Reaktionen feststellen?

Allerdings. Die Reaktionen sind aber ganz unterschiedlich. Manchmal habe ich das Gefühl ich bekäme keine Luft und müsste mich erbrechen. Meistens fühle ich mich beim Anhören aber erstaunlich gut. Bei dem moldawischen Beitrag bin ich immer geradezu euphorisiert und aufgekratzt, beim finnischen und lettischen seltsam ergriffen. Beim bosnischen Lied bekomme ich immer Lachanfälle und beim belgischen und monegassischem werde ich ganz fürchterlich müde und muss ständig gähnen. Da hilft dann nur das Lied aus Norwegen. Das macht mich wieder putzmunter.

Ich glaube dieses ständige emotionale Auf und Ab bekommt Ihnen nicht. Haben Sie schon mal mit jemandem darüber gesprochen?

Ja, habe ich. Es gibt da dieses Internetforum unter www.ogae.de . Denen geht es auch so wie mir. So richtig helfen können die mir aber auch nicht. Aber die haben da einen guten Weg gefunden sich abzulenken. Die beschäftigen sich nämlich sehr eingehend mit Statistik. Ständig erstellen sie Ranglisten und finden die seltsamsten Wege ihr Leiden immer wieder in neue Punktetabellen zu fassen.

Ich fürchte dieser Umgang tut Ihnen nicht gut.

Aber es ist doch bald vorbei. In einer Woche werde ich alles überstanden haben. Dann kann ich mich wieder um anderes kümmern. Um Raimunds Shubidu-Contest oder Yannis Intermezzo zum Beispiel.

Ich verstehe nicht ganz!

Oh ich glaube da erzähle ich ihnen erst in einer unserer nächsten Sitzungen von, sonst würden Sie mich wahrscheinlich doch gleich einweisen.

Freitag, Mai 13, 2005


Rene Magritte - Golconde Posted by Hello

So ganz ist unser Umzug auch nach drei Monaten noch nicht abgeschlossen. Anfang Juni wird noch Jespers Zimmer renoviert und ausserdem müssen noch diverse Lampen und Bilder aufgehängt werden. Mit den Bildern ist das allerdings so eine Sache. Will man einen Delfin in Fantasy-Ambiente, die rassige Spanierin oder ein Wartezimmer-Kunstwerk von Kandinsky? Nee, das ist alles nicht das Richtige für uns. Aus der alten Wohnung haben wir noch ein Bild von Kurt Schwitters mitgenommen und zu diesem soll das neue Wohnzimmerbild dann natürlich auch passen. Nach langem hin und her haben wir uns also für "Golconde" von Magritte entschieden.

Für die Diele suchen wir noch was ganz Besonderes, nämlich das Poster der olympischen Spiele in Helsinki 1952. Leider haben wir jedoch nicht die geringste Ahnung wo wir das herbekommen können, es würde aber perfekt zu unseren neuen Dielenlampen passen, die ein bißchen an olympische Fackeln erinnern. Auf diese Lampen warten wir übrigens schon drei Wochen. Die Firma Schaffrath hat es bisher nicht geschafft sie innerhalb dieser Zeit vom Zentrallager in MG nach D zu schicken. Herzlichen Glückwunsch! Da wundern die sich wohl auch noch warum sie so viele Kunden an IKEA o.ä. verlieren.

Mittsommer in Finnland (noch 38 Tage)

Jetzt haben wir schon Mitte Mai und ich habe immer noch keinen Urlaub in diesem Jahr gehabt. Da soll Martijn noch mal sagen wir Deutsche hätten ständig frei. Nach der Frühschicht am 12.06. hab' ich es dann geschafft und eine Woche später startet die “Inkki-Jesper-Thilo-Schweden-Finnland-Tour 2005“.
Man hört ja die tollsten Geschichten über eine Mittsommernacht in Skandinavien und darum haben wir unsere gesamte Reiseplanung auf diesen Termin ausgerichtet. (Okay, ich weiß ja…Finnland gehört streng genommen nicht zu Skandinavien. Geschenkt!) Am 20.05. geht es also erst mal mit germanwings von Köln nach Stockholm. Dort wohnt Inkkis Schwester Astrid und wir werden uns für eine Nacht bei ihr einquartieren. Ein Ausflug nach Stockholm lohnt sich immer und außerdem kann sie so auch mal wieder ihren kleinen Neffen sehen. Mein verfressenes Ich möchte hier noch anmerken, dass es direkt bei ihr um die Ecke eine klasse Pizzeria gibt. Praktischerweise arbeitet Astrid bei Silja-Line und sie wird versuchen uns auf einer Fähre nach Finnland unterzubringen. Notfalls müssen wir uns als blinde Passagiere aufs Autodeck schleichen.
Solch eine Überfahrt, aber nicht auf dem Autodeck, habe ich schon einmal mitgemacht, allerdings war das zwischen Weihnachten und Neujahr. Was wir da an Tageslicht zu wenig hatten werden wir dieses mal zu viel haben, denn wir fahren tatsächlich in der kürzesten Nacht des Jahres. Besonders die Fahrt durch die Schären an der südfinnischen Küste wird sicher ein Highlight werden. Falls unser Fotoapparat so lange durchhält wird es hier dann im Juli sicher auch ein paar Bilder zu bewundern geben.
Für das darauf folgende Wochenende hat Inkkis Freundin Jonna (eigentlich Johanna, aber so heißt in Finnland jede zweite Frau zwischen 20 und 30) zwei kleine Sommerhäuschen gemietet wo wir dann mit ein paar mal mehr und mal weniger bekannten Leuten Mittsommer feiern werden. Von Inkkis engeren Freundinnen haben auf jeden Fall schon mal Anni und Hanna (ich weiß gar nicht, vielleicht auch eigentlich Johanna?) zugesagt, also sollte es schon mal lustig werden.
Eine kleine Einkaufsliste für Finnland habe ich mir auch schon im Kopf zusammengestellt. Essentials wie Fazer-Schokolade, Cider oder Sinappi sind drauf, klar. Aber auch das neue Album von „22 Pistepirkko“, das man in Deutschland noch nicht bekommt. Ärgerlich nur, dass CD’s in Finnland noch teurer sind als bei uns.
Am 26.05. trete ich dann schon wieder die Heimreise an, Inkki und Jesper bleiben noch vier Tage länger. Warum? Zwei Gründe. Sie kann dann in aller Ruhe ihren Freundeskreis abklappern ohne auf mich Rücksicht nehmen zu müssen und ich kann mich vom schwedischsprachigen Redeschwall erholen, der dann eine Woche lang über mich gekommen ist. Wie anstrengend muss das sein, in einem Land zu leben dessen Sprache man nicht spricht? Ich würde sehr bald durchdrehen, das steht fest. Ein Grund mehr mal wieder die finnischen und schwedischen Lehrbücher rauszukramen und mich im Herbst wieder für den Finnischkurs anzumelden.

Donnerstag, Mai 12, 2005

Wanna try gmail?


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Dienstag, Mai 10, 2005

Nick sei Dank

Über die Qualen der Nachtschichten habe ich mich ja kürzlich bereits ausgelassen. Einen positiven Aspekt haben sie aber allemal. In Ermangelung von Alternativen (Fernsehen gibt's nicht und private Internetnutzung ist nur im kleinen Rahmen erlaubt seit unser Traffic explodiert ist. Verdacht: Kollege Richter hört(e) Webradio) komme ich wenigstens mal zum Lesen.
"Olympisches Feuer" von Liza Marklund habe ich diese Nacht endlich beendet. Hat einiges Durchhaltevermögen gekostet. Die Story war okay, aber sprachlich war es nicht so beeindruckend und logisch auch nicht immer. Beispiel gefällig?
"Mit einem Mal ertönte Mozarts vierzigste Symphonie, der erste Satz jaulte in elektronischen Tönen irgendwo in der Finsternis. Ihr Mobiltelefon! ... Sie war die einzige in der Stadt, die dieses Klingelzeichen hatte, Typ 18 auf Nokia 3110."
Also, bin ich jetzt zu doof oder die Marklund? Wieso sollte sie die einzige in der Stadt mit diesem Ringtone sein und wenn sie es wirklich wäre, wie sollte man's wissen? Ich glaube sie ist zu doof.
Nun konnte ich also "31 Songs" von Nick Hornby anfangen. Er schreibt in der Form von kurzen Essays über seine persönlichen Perlen der Popmusik. Ganz interessante Mischung, von Rod Stewart über Santana und Led Zeppelin bis zu Röyksopp. So 100% begeistert bin ich noch nicht davon. Ist ehrlich gesagt ziemlich viel Laberei, er schweift gerne mal ab. Natürlich muß man die Lieder kennen über die er schreibt und darum habe ich die SD-Card meines Palms mit allen Titeln bestückt, die ich irgendwo finden konnte, und konnte so nach jedem Kapitel das passende Lied dazu hören. Nach dem neunten Kapitel ist es passiert. Eine neue Liebe trat in mein Leben. Ganz ruhig Inkki, rein musikalisch gesehen natürlich:

"Aimee Mann - I've Had It"
Was für ein wunderschönes Lied! Was für eine tolle Stimme! Leider habe ich überhaupt kein Talent Musik zu beschreiben, da hilft also nur eins: selber anhören, zack zack!
Gehört hatte ich schon mal von
Aimee Mann, der Film "Magnolia" basiert wohl auf Liedern von ihr. Vielleicht sollte ich mir den Film mal anschauen. Ganz sicher muss ich aber unbedingt mehr von ihr hören. Wie gut, dass mein Guthabenkonto bei allofmp3.com noch nicht erschöpt ist.
Ein weiteres sehr schönes Lied: "Teenage Fanclub - Your Love Is The Place Where I Came From". Locker, leicht und angenehm "unintellektuell". Wenn ich mal wieder bei nem privaten Songcontest teilnehme, wie z.B. dem Intermezzo von Yanni, dann sollte ich diesen Song ins Rennen schicken. Wie könnte den jemand nicht mögen? Zu diesen Songwettbewerben werde ich demnächst mal etwas mehr schreiben.
So langsam lohnt es sich auf die Uhr zu gucken. In 'ner knappen Stunde wird Susan mich ablösen und dann kann ich mich endlich lang hinlegen. Mein Kreuz schmerzt nämlich tierisch. Gut dass ich jetzt mal wenigstens einen Tag frei habe.

Montag, Mai 09, 2005

WM 2006 Worldcup 2007!

Es ist zum Heulen Ich hätte gestern die einmalige Gelegenheit gehabt ein Bundesligaspiel im Dortmunder Westfalenstadion besuchen zu können und zwar zum fairen Kurs von genau null Euro. Und was ist? Ich muss natürlich arbeiten. Hier hätte ich also Karten haben können und kann nicht hin und zur Fußball-WM hätte ich gehen können und habe keine Karten bekommen. Great!
Aber was bringt es sich zu ärgern? Ich stecke mir einfach neue Ziele, Das erste Nahziel sind erst mal die Worldgames in Duisburg im kommenden Juli. O.k., ne Fußball-WM ist es nicht gerade, aber es liegt vor der Haustür, Tickets sind günstig zu haben und einige interessante Sportarten sind auch dabei. Wasserski stelle ich mir z.B. ziemlich spannend vor, Speedskating auf Rollschuhen hört sich auch ganz gut an. Faustball wird, glaube ich zumindest, ziemlich unterschätzt und wie faszinierend Snooker ist konnte man zuletzt wieder tagelang bei Eurosport sehen. Na ja, etwas provinziell klingt das schon. Gebe ich ja zu.
Aber ein richtig tolles Ziel wäre der Rugby-Worldcup 2007. Eine Woche Frankreich ist ja schon was Schönes und dann auch noch zwei Spiele zu besuchen, das wäre schon was! Immerhin stehen so interessante Städte wie Marseille, Montpellier oder Bordeaux auf dem Spielplan. Also, Zelt eingepackt und in den Zug gesetzt würde ich vorschlagen. Wie schwer es allerding ist an Tickets für den Worldcup zu kommen kann ich mir schon vorstellen und ganz billig wird das auch nicht sein. Besonders toll wäre es dann aber natürlich ein Spiel der Neuseeländer sehen zu können. Das lohnt sich allein schon wegen der rituellen Maori-Tänze vor dem Kick-off, mit denen der Gegner eingeschüchtert werden soll. Die Deutschen stehen in der Qualifikation momentan auch sehr gut da, aber das wäre schon eine echte Sensation wenn sie es nach Frankreich schaffen sollten.
Ich geb's ja zu, so ganz realistisch ist dieser Plan noch nicht und alleine macht das wohl auch keinen Spaß. Also Elmar, wie wär's?

Sonntag, Mai 08, 2005


palmOne Zire31 Posted by Hello

Go-Go-Gadgetokalender

Braucht man eigentlich einen PDA? Also wenn man Kalender, Adressbuch oder MP3-Player braucht dann lautet die Antwort schon mal ja. Wenn man öfters mal Zeit totschlagen muß, also im Bus, im Wartezimmer oder am Arbeitsplatz, dann wieder ja. Wenn man mal schnell das aktuelle Fernsehprogramm, Sportnachrichten oder die aktuelle Zwiebelfischkolumne von Spiegel-online nachlesen will, dann auch. Wenn man statt eines kleinen handlichen Geräts jedoch lieber einen kiloschweren Rucksack mit sich rumschleppen will, dann eigentlich nicht.
Da ich meinen Rücken schonen möchte habe ich mir nun also meinen kleinen Helfer zugelegt. Einen Palm Zire31.
Ich geb’s ja zu, mit netten technischen Spielereien bin ich leicht zu beeindrucken. Angefixt hat mich mein Freund Martijn, der zwischenzeitlich bis zu drei, oder waren’s doch sogar vier, Palms rumlief. Also wurde Ende 2004 sein Zire von mir adoptiert. Mit monochromem Display und bescheidenen 2MB Speicher. Aber trotzdem war ich direkt hin und weg. Als ich dann noch ein Kniffelspiel drauf installiert hatte konnte ich das Ding quasi nicht mehr aus der Hand legen. Aber schon bald schaute ich ganz sehnsüchtig auf seinen 31’er. Das Farbdisplay und die Möglichkeit MP3s abzuspielen hatten es mir besonders angetan. Da traf es sich gut, dass PalmOne vor kurzem den Preis für dieses tolle Gadget gesenkt hat. Jetzt brauchte ich nur noch auf das erste Sonderangebot zu warten und zuzuschlagen. So kam es dann auch und meinen alten Zire betreut mittlerweile mein Bruder. Und wie ich den kenne wird es kein Jahr dauern bis er auch einen größeren hat. Also einen größeren Palm meine ich. Boys who need toys, that’s what we are!

Samstag, Mai 07, 2005


"Der schlafende Nachtwächter" Posted by Hello

Hinlegen!

Nachtleben ist ja so was von überflüssig! Warum kann das Leben nicht einfach ab 23Uhr ruhen und erst am nächsten Morgen gegen sechs, na meinetwegen halb sechs, wieder erwachen? Was spielt sich schon in diesen endlosen fünfeinhalb Stunden dazwischen ab? Eh schon Besoffene werden noch besoffener, eh schon Müde werden noch müder. Und dann dieses „Vor elf brauchste gar nicht losgehen, da ist eh noch tote Hose.“. Was für eine peinliche Einbildung von Pubertierenden oder sog. Partypeople, einer der überflüssigsten Fehlentwicklungen menschlicher Evolution überhaupt. Tun nix außer sich gegenseitig um den Hals zu fallen, irgendwelche absurden Drinks in sich reinzukippen und alles ganz geil zu finden. Morgens um sieben oder so kippen sie dann auf ihr Futon (oder heißt es ihren?) und verbessern ihre am meisten ausgebildete Fähigkeit weiter, nämlich das Unnützsein. Klar, dass dabei das Hirn irgendwann nicht mehr mitmacht und auf stand-by zurückschaltet.
Wozu also die Nacht sinnvoller nutzen? Schlafen? Vom Gesundheitsaspekt her betrachtet ein vernünftiger Vorschlag und darum nicht sofort zu verwerfen. Aber da muss es doch noch was Besseres geben. Hmmmh, vielleicht Lesen? Vom Standpunkt eines Optikers aus völlig unvertretbar und wegen des unübersichtlich großen Angebots an Lektüre eigentlich auch zu riskant. Wie schnell fängt man nicht ein schlechtes Buch an und vergeudet wertvolle Stunden seines Lebens damit es zu Ende zu lesen nur um zu erfahren wie der Mist wohl ausgeht. Dann doch lieber Fernsehen! Sehr guter Vorschlag. Aber nachts? Oliver Pocher, ja genau der, den ich so gar nicht leiden kann, hat das nächtliche TV-Angebot griffig zusammengefasst: „Quizzen, Shoppen, Wichsen“. Quizzen geht auf die grauen Zellen, Shoppen killt die Liquidität und Wichsen frisst das Rückenmark auf. Hilft also auch nicht weiter.
Jetzt fällt mir aber was ein. Man kann natürlich auch die ganze Nacht lang sinnfreie Texte verfassen und diese dann online stellen. Aber das ist doch eigentlich auch nur was für Verpickelte.
Fazit: Die Nacht ist ganz allein zum Schlafen da (bitte singend lesen) und wozu ist sie am allerwenigsten da? Zum Arbeiten natürlich. Aber fast unglaubliche 50% aller Erwerbstätigen in Deutschland müssen wenigstens gelegentlich nachts arbeiten. Um acht Uhr morgens die Vorhänge zuzuziehen und ins Bett zu steigen ist schon kein Vergnügen. Um 12 aufzuwachen und sich noch müder als vier Stunden zuvor zu fühlen schon gar nicht. Außerdem nötigt man die Familie noch dazu sich so ruhig wie möglich zu verhalten damit dem Ernährer nicht durch andauernden Schlafentzug der weitere Broterwerb erschwert wird. Mich trifft es im Mai nun also gleich 14 mal. Kollege Massoud hat sich in den Urlaub nach Ägypten abgesetzt. Hoffentlich holt er sich nen fetten Sonnenbrand.

Nachtarbeit gehört abgeschafft! Der Mensch hat keinen Urtrieb der ihn dazu zwingt nachts an der Tankstelle einzukaufen, sich im Taxi durch die Gegend fahren zu lassen oder Autos zusammenzuschrauben. Aber was ist denn mit den Ärzten, Krankenschwestern und Feuerwehrleuten? Braucht kein Mensch in der Nacht!! Das kann alles bis zum Morgen warten. Außerdem, wenn jeder, wirklich jeder, nachts brav in seinem Bettchen läge, dann würde niemand vom Auto angefahren, würde niemand von Bordsteinen stürzen und auch niemand mit einem Messer aufgeschlitzt.
Darum mein Aufruf an alle Polizisten, Prostituierten und Nachtportiers:
Legt euch hin und pennt! Morgen ist auch noch ein Tag.
Gute Nacht.

Sonntag, Mai 01, 2005

Summer arrived suddenly and unexpected!


First official summer-day in Düsseldorf with almost 30°C. Posted by Hello

Gerhard Richter


This exhibition in the museum K20 in Düsseldorf ends in may and was absolutely worth visiting! Posted by Hello

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